Neuerscheinung: Inverted-Classroom-Buch

DownloadIn meinem Artikel für das neue Buch von Eva-Marie Großkurth und Jürgen Handke beschreibe ich in Form eines Erfahrungsberichts den Einsatz digitaler Medien in der projektorientierten Lehre und speziell im Service Learning. Das Buch kann beim De Gruyter Verlag bestellt werden bzw. über Amazon.
Meyer, P. (2014). Blending Service Learning and E-Learning Elements in Higher Education: Experiences with a Variation on the Inverted Classroom Model. In: E.-M. Großkurth & J. Handke (Hrsg.), The Inverted Classroom Model: Proceedings of the 3rd conference on the Inverted Classroom Model . Berlin: De Gruyter

e-teaching.org-Newsletter und grafische Arbeiten

newsletter2Vor einigen Wochen habe ich hier im Blog auch mein berufliches Projekt „e-teaching.org im Kontext sozialer Netzwerke“ vorgestellt, für das ich seit März arbeite. Im aktuellen e-teaching.org-Newsletter (Nr. 36) sind anderthalb Seiten den Ergebnissen der jüngsten Studien gewidmet. Der Newsletter kann hier herunter geladen werden. Was grafische Arbeiten angeht, habe ich in letzter Zeit u.a. die neue Themenspecial-Postkarte, eine Visualisierung des „Advanced Co-Evolution Models“ (noch nicht veröffentlicht, zum Modell siehe Artikel von meinen Kolleg/inn/en: Kimmerle, Moskaliuk & Cress, 2011) und einen kleinen Comic (letzte Seite des Newsletters) gestaltet. Viel meiner Tätigkeit besteht im Moment auch in der Koordination dessen, was wir im e-teaching.org-Blog und auf Twitter schreiben.
Noch ein Hinweis in anderer Sache: Für eine Studie im Rahmen meiner Dissertation suche ich momentan Service-Learning-Expert/inn/en, die digitale Medien in ihrer Lehre einsetzen. Diejenigen Personen, die mir spontan in den Sinn kommen, werde ich in nächster Zeit natürlich auch anderweitig ansprechen. Trotzdem: wer das liest und sich angesprochen fühlt: bitte gerne bei mir melden.

Erste Ergebnisse im Social-Media-Projekt

strategieLangsam aber sicher gibt es erste vorzeigbare Ergebnisse aus meinem Projekt „e-teaching.org im Kon­text sozialer Netzwerke“ (oder wenn man mag kurz: „EIKSN“), für das ich seit dem Frühjahr arbeite. Das Projekt, welches von den Ländern Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen finanziert wird, möchte das Social Media Marketing des Informationsportals e-teaching.org verbessern. Im Sommer standen zunächst soziale Netzwerkanalysen (SNA) und eine Sekundärdatenanalyse zum COER13 an und erst kürzlich haben wir eine Online-Umfrage unter den Abonnenten unseres Portals durchgeführt, um die mehr über die Nutzungsgewohnheiten in Bezug auf soziale Netzwerke zu erfahren. Die Ergebnisse werden momentan noch ausgewertet und fließen dann in eine Social Media Strategie ein, die wir bis Ende September zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen in der Portalredaktion verabschieden werden. Eckpunkte der Strategie stelle ich Anfang Herbst auch hier im Blog und an offizieller Stelle vor. Es sei soviel verraten, dass wir gerade vor allem Facebook und Xing unter die Lupe nehmen, um zu schauen, wie e-teaching.org dort zukünftig aktiv werden kann. Nächste Woche geht es jetzt allerdings erst einmal auf die GMW-Jahrestagung nach Zürich, wo ich mich darauf freue, endlich die Personen kennenzulernen, die ich tagtäglich auf Twitter „sehe“.
PS: Neulich habe ich außerdem eine Rezension zum Buch „Patient Hochschullehre – Vorschläge für eine zeitgemäße Lehre im 21. Jahrhundert“ von Jürgen Handke verfasst, die online abgerufen werden kann.
PPS: Hier noch ein paar unkommentierte Bilder (CC BY-SA 3.0 DE) aus der Twitter-SNA:
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Vom Lech an den Neckar

Nachdem ich mittlerweile sehr gut in Tübingen angekommen bin und auch die neue Wohnung in Stuttgart einigermaßen steht, habe ich heute endlich ein wenig Ruhe, um auf die Veränderungen der letzten Mona­te zurückzublicken. Ich habe die Zeit in Augs­burg sehr genossen, seit Beginn meines Studiums waren das immerhin acht schöne Jahre in Bayrisch-Schwaben, wenn man meinen „Ausflug” nach England mal außen vor lässt. Aber wie das so ist, wenn manche Dinge sich zu sehr routinieren: man sucht nach neuen Herausforderungen und da kam mir die Stellenausschreibung aus Tübingen gerade recht.  Als „akklimatisierter Schwabe” ist die Sprach- und Kulturbarriere für meine bayrische Seele jetzt auch relativ leicht zu meistern, weshalb dem Zug gen Westen nichts entgegenstand.

Hier am Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen sehe ich die Chance, mich wieder verstärkt dem E-Learning zu widmen und mich über mein eigenes Forschungs- und Entwicklungsprojekt „e-teaching.org im Kontext sozialer Netzwerke” zu verwirklichen und auch dem Bereich Social Media wieder anzunähern. Die Lehre mit Non-Profit-Einrichtungen war für mich ein interessanter Exkurs in eine sozialpädagogisch angehauchte Medien­pädagogik, aber auch mehr als das: nach wie vor halte ich die praktische Relevanz von Lehre und auch den persönlichen Kontakt zwischen Lehrenden, Lernenden und gesellschaftlichen Gruppen außerhalb der Hochschule für zentral, ungeachtet aller Chancen der Digitalisierung. Zwar mache ich momentan keine Lehre (wer weiß was die Zukunft bringt), aber dem „Blended Learning” Ansatz – und der Universität Augsburg über mein Promotionsvorhaben – werde ich wohl verbunden bleiben. Ebenso wie dem FC Augsburg, der es dank Sky auch in mein neues Heim geschafft hat ;-).

Poster zur DGfE-Herbsttagung Medienpädagogik

Hier mein Posterbeitrag zum DoktorandInnen-Forum der DGfE-Sektion Medienpädagogik vergangene Woche. Es waren zwei schöne Tage in Köln, an denen ich viele neue Eindrucke gewonnen habe. Fragen, die sich in Bezug auf meine Diss auftaten, waren etwa, ob es ein Ziel ist Service Learning bildungstheoretisch an die Medienpädagogik anschlussfähig zu machen (Stichwort: Service-E-Learning)  oder ob ich es eher als zu beforschendes Anwendungsfeld sehe. Auch wurde angeregt zu reflektieren, welche besondere Bedeutung Service Learning im Katalog der vielen offenen Bildungsinitativen und Methoden zur Öffnung von Unterricht hat. Als Besonderheit sahen einige die Partizipation auf zwei Ebenen, also an Unterricht und an Gesellschaft.

Posterbeitrag zum DoktorandInnenforum der DGfE-Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik in Köln am 7.11.2013 Download


 

Soziale Medien für soziales Lernen?

Seit letzten Sommer arbeiten wir in der kompetenzorientierten Lehre verstärkt und gezielt mit größeren Non-Profit Organisationen in der Stadt Augsburg (Malteser, Caritas, Diakonisches Werk, etc.) zusammen und bemühen uns um möglichst viele sinnvolle und langfristige Projekte („Service Learning„). Damit hat sich der Fokus unserer Arbeit rückblickend etwas verschoben.
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Wie geht's weiter mit diesem Blog?

Ich denke jeder neue Blogger steht am Anfang seiner „Karriere“ vor der Frage, was er denn jetzt eigentlich in sein virtuelles Tagebuch schreiben will. Da gibt’s zum einen die Urlaubs-/Auslandssemester-Blogs in den alle Erfahrungen notiert werden, die in dieser besonders spannenden Zeit halt so anfallen. Zielgruppe ist dann meist die Familie, enge Freunde und Kommilitonen. Da ich aber im Moment keinen Urlaub habe (bald ;)) fällt diese Form für mich schonmal flach.
Außerdem stellt sich die Frage, wer denn meinen Blog besuchen würde, wenn ich nur mehr oder weniger spannende Banalitäten aus meinem Leben dokumentiere, abgesehen davon dass es viel Zeit kostet. Heute tauscht sich doch jeder zentral und knapp bei Facebook, Twitter oder Lokalisten aus, wozu sollte jemand noch meinen Blog lesen?
Da bleibt für diesen Blog nur eins: er muss mit meinem Beruf und Studium zusammenhängen. Nur so kann ich das nötige Zeitbudget überhaupt rechtfertigen. Okay, grob umrissen sieht das jetzt so aus: „Studium“ sind die Medien im weitesten Sinn, „Job“ ist die Medienpädagogik, Stichwort E-Learning, sowie die Community Lokalisten.de, also alles was mit Internet, Technologie und Vernetzung zu tun hat.
Ergibt sich eigentlich ein recht runder Fahrplan für die Zukunft, den ich schonmal in den Schlagworten im Header dieses Blogs abgebildet habe. Das passt dann auch in Hinblick auf eine mögliche Zielgruppe: alle aktiven Blogger die ich kenne bewegen sich im Umfeld Medien/neue Technologien/Medienpädagogik.
Itz Time to vernetz!

Impressionen vom Educamp 2009

Im Rahmen meiner Arbeit am IMB der Uni Augsburg haben wir letzte Woche das diesjährige Educamp besucht. Veranstalter ist die Kommunikationswissenschaft in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum eLearning-Dienste (KeLD) der TU Ilmenau. Wir haben dabei das Augsburger Begleitstudium in einigen Sessions vorgestellt und viel Rückmeldung bekommen, vorwiegend positiv und vor allem von anderen Studenten. Ich sehe eine Übertragung auf den Medienstudiengang in Ilmenau, die derzeit angedacht ist, durchaus als realistisch. Aber erst mal abwarten was das Seminar, das in Ilmenau in diesem Sommersemester zum dem Thema  stattfindet noch an Ergebnissen bringt.

Ansonsten gingen letzte Woche viele Buzzwords quer durch das Educamp. Begriffe wie „Edupunk“, „Twitter“, „Microlearning“, „Information Overload“ oder „Edujazz“ waren immer wieder teil der Diskussionen.

Ich halte es durchaus für sinnvoll und auch faszinierend, sich heute schon damit zu befassen, wie Lernen aussieht, wenn jeder Schüler/Student/Mensch mobil das Internet benutzt und fröhlich durch die Gegend twittert, aber teilweise fehlte etwas Bodenhaftung.

Nichtsdestotrotz werd ich demnächst mal eins von diesen Modethemen herausgreifen und nen ausführlicheren Blogeintrag machen.

Ansonsten wurde viel über innovative Unterrichtsformen diskutiert, E-Portfolio-Einsatz (auch in Jojos Session), videounterstützter Unterricht, Projekte als Lernorte, etc… mein Gesamtfazit: super Erfahrung, coole Partys abends und mir hat’s gefallen, mal wieder unsere Arbeit zu verteidigen 😉

Achja, und um bei den schön klingenden Buzz-Worten zu bleiben, wie wärs mit einem „Edu-Slam“ an der Uni Augsburg? Die Idee steht zumindest.